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  Feuchtigkeitsmessungen    
   

Das Prinzip

 

Bei Feuchtigkeitsmessungen kommen unterschiedliche Geräte zum Einsatz. Alle von uns eingesetzten Methoden sind zerstörungsfrei. Neben Handgeräten für die Widerstands- und die Dielektrizitätsmessung verfügen wir über Neutronensonden der Fa. Troxler.

Eine in diesem Gerät integrierte radioaktive Quelle sendet schnelle Neutronen aus, deren Geschwindigkeit beim Auftreffen auf Wasserstoffatome vermindert wird. Diese abgebremsten Neutronen werden von einem Detektor erfasst und anschließend durch einen dem Wassergehalt proportionalen Zahlenwert abgebildet.

Ein großer Vorteil der Sonde gegenüber anderen Feuchtigkeits- messverfahren liegt darin, daß die Messung nicht durch Metalle

   
 
 
 

Einsatzbereich

(Bewehrung) oder Salze verfälscht wird. Die maximale Messtiefe beträgt ca. 25 cm.
 
 

In vielen Fällen, bei denen vorhandene Feuchtigkeit nicht oder noch nicht sichtbar ist, kann diese mit Hilfe unserer Geräte gemessen werden. Weil die Verteilung der Feuchtigkeit Hinweise auf die gesuchte Ursache gibt, sind Feuchtigkeitsmessgeräte ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Lecksuche.

Alle Geräte haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Durch die Verfügbarkeit mehrerer Messsysteme, kann das für die jeweilige Aufgabe optimal geeignete Gerät verwendet werden. Oft erhält man auch erst durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Messverfahren sichere und aussagekräftige Ergebnisse.

 

 
  Technische Grenzen Viele Schwierigkeiten bei der Messung von Feuchtigkeit lassen sich durch die geeignete Wahl des Gerätes umgehen.

Es gibt einige Aufgabenstellungen, die sich mit keinem der Geräte zerstörungsfrei lösen lassen.

Dazu gehört das Aufspüren eines dünnen Feuchtigkeitsfilmes unterhalb trockener Schichten. In diesem Fall müssen Bohrungen gesetzt werden. In diesen Bohrungen können dann längere Messfühler zum Einsatz gebracht werden.

 

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