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bi-elektroakustische_leckortung.gif (25423 Byte)
  Die elektroakustische Leckortung mit dem Horchgerät    
   

Messprinzip

 

Ähnlich wie bei einem geöffneten Wasserhahn entstehen an einer Leckstelle Geräusche. Diese können durch geeignete Mikrofone, die an leistungsfähige Verstärker angeschlossen sind, hörbar gemacht werden.

Neben der Intensität dieser Geräusche ist auch deren Klang von Bedeutung. Die Interpretation der akustischen Hinweise erfordert Erfahrung, um die notwendigen Rückschlüsse auf die Lage der Fehlerstelle ziehen zu können.

 

  Einsatzbereich Das Horchgerät bewährt sich besonders bei mittleren bis größeren Leckstellen, an unter Druck stehenden metallischen Leitungssystemen.
    Gerade in weitläufigen Systemen, in denen auch die ungefähre Position der Undichtigkeit nicht bekannt ist, kann der betroffene Bereich oft schneller und einfacher eingegrenzt werden, als mit anderen Ortungsgeräten.

 

 
    Technische Grenzen Damit Leckgeräusche ortbar sind, muss eine ausreichend starke Strömung an der Fehlerstelle entstehen. Die dafür notwendige minimale Wasseraustrittsmenge liegt typischer weise bei etwa 5 bis 10 Litern am Tag.

Für eine erfolgreiche Ortung darf der Störgeräuschpegel nicht zu hoch sein. Störquellen sind z.B.:
     -  Pumpengeräusche
     -  Wasserentnahme während der Messung
     -  Ventilatoren, Kühltruhen etc.

Im Allgemeinen ist die Geräuschintensität größer, je näher man der Leckstelle ist. Im Einzelfall entstehen aber Resonanz- erscheinungen, welche dazu führen, dass die Messergebnisse verfälscht werden.

 

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